Deutsche Agenten bei iranischen Stämmen 1942 - 1944 : ein Augenzeugenbericht

In den Jahren 1942-44 hielten sich bei bestimmten Stammesgruppen im Süden und Südwesten Irans eine Anzahl deut­scher Agenten als Gäste bzw. Schutzbefohlene auf. Der Aufenthalt einiger von ihnen ist in einem ausführlichen Bericht durch einen Stammesangehörigen beschrieben worden, der als Heranwachsender während mehrerer Monate mit den Fremden in täglichem Umgang stand und so Zeuge der Wirkungen wurde, die ihre Anwesenheit und die durch sie geweckten Erwartungen auf das örtliche Stammesmilieu und auf die intertribalen Beziehungen der Region ausübten.

Mit der Übersetzung und Veröffentlichung des Berichts durch den Ethnologen Burkhard Ganzer wird dieses Zusammentreffen, das bisher nur durch das Erinnerungsbuch eines der deutschen Beteiligten bekannt war, nun auch in der Perspektive der anderen Seite sichtbar. In einer ausfürhlichen Einleitung beschreibt Ganzer die stammespolitischen und kulturell-ethnographischen Hintergründe des Geschehens wie auch die Vorgeschichte des Agenteneinsatzes und gibt Erläuterungen zu Einzelheiten des Berichts.

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